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Auch 2010 ein Event der Extraklasse
| Es war wie in vielen Jahren zuvor: Über 900 Sportlerinnen und Sportler, gut 80 Mannschaften, am Rande mit von der Partie zahlreiche Freundinnen und Freunde, Ehefrauen und Ehemänner, Bekannte und Verwandte, Sympathisanten in Sachen Volleyball; kurz: ein bunter Mix der verschiedensten Altersklassen – vom Säugling bis hin zum über 80-jährigen.
Die Breitensport-Turniere um den Oberst-Rathgeber-Gedächtnispokal, die am 6. und 7. Februar zum 28. Male in Regie der WSU-Volleyballabteilung in den Hallen A bis D der Sportschule der Bundeswehr ausgetragen wurden, waren einmal mehr ein riesiges Familienfest (viele Gruppen sind seit Jahren dabei) mit toller Stimmung auf der einen und begeistertem Einsatz auf der anderen Seite.
Sportschulkommandeur Oberst Michael Teckentrup, der zum 1. April einen neuen Aufgabenbereich in Potsdam übernimmt, zeigte sich einmal mehr äußerst angetan, lobte gleichermaßen die beeindruckende Atmosphäre sowie Elan und Engagement der Aktiven. „Das hier ist schon etwas Einmaliges.“ Möglich in erster Linie auch deshalb, weil die Sportschule diesen Volleyball-Breitensporttreff seit vielen, vielen Jahren tatkräftig unterstützt und für dieses Großereignis ihre ausgezeichneten Sportstätten zur Verfügung stellt. WSU-Präsident Klaus-Peter Ottlik dankte dafür in ganz besonderer Weise dem Kommandeur, „der vom Anbeginn seiner Tätigkeit in Warendorf an Partner und Freund der heimischen Sportvereine gewesen ist. Dies werden wir nicht vergessen.“
Der besondere Dank von Klaus-Peter Ottlik galt ferner den zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus der Volleyballabteilung der Warendorfer Sportunion, die vor und hinter den Kulissen erneut für einen reibungslosen Ablauf der Großveranstaltung sorgten. Stellvertretend für alle würdigte er den ganz besonderen Einsatz der Volleyball-Abteilungsleiterin Martina Schlamann, die von Anfang an dabei ist, gleichermaßen als guter Geist und Cheforganisatorin fungiert.
Der schönste Lohn für die vielen Mühen der Mitarbeiter war die große Zufriedenheit der teilnehmenden Mannschaften. „Spitze!“ – „Das habt Ihr erneut ausgezeichnet vorbereitet und durchgeführt.“ – „Eine tolle Veranstaltung!“ – „Wir werden im nächsten Jahr sehr gern wieder nach Warendorf kommen.“ – WSU-Präsident Klaus-Peter Ottlik hob hervor, „dass Veranstaltungen wie diese mit Teilnehmern sogar über NRW hinaus auch ein idealer Werbeträger für die Warendorfer Sportunion sind. Sie finden seit Jahrzehnten statt und erfreuen sich gleich bleibender Beliebtheit. Im gleichen Atemzug sind unter anderem ebenso attraktive und langjährige Events wie das WSU-Pokalschwimmen oder die Emssee-Volksläufe der Leichtathletikabteilung zu nennen.“
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Die Westfälischen Nachrichten berichten

Oben links: Versonnener
Blick: Martina Schlamann ist gleich am Ziel. - Oben rechts: Auf insgesamt 8 Spielfeldern wurde in den Hallen A bis D gespielt. -
Unten links: Wacher Blick: Die junge Dame hat alles im Griff. (Fotos: Katharina Fiegl)
Da staunt der Kommandeur der Sportschule
(von Katharina Fiegl)
Warendorf - Über 900 Sportler, rund 80 Mannschaften (30 davon Mixed-Teams), keine nennenswerten Zwischenfälle oder Verletzungen - die 28. Auflage des Oberst-Rathgeber-Gedächtnispokals wusste in zahlreichen Belangen zu imponieren. Oberst Michael Teckentrup zeigte sich am späten Sonntagnachmittag aber am allermeisten von einer kleinen Anekdote am Rande angetan: „Mir wurde erzählt, dass sogar das Stillen eines Kindes um eine halbe Stunde nach hinten verschoben wurde, damit die Mutter ihrem nur sechsköpfigen Team nicht fehlte“, führte der scheidende Sportschul-Kommandeur in seiner Abschlussrede an - sichtlich beeindruckt von Ehrgeiz und Engagement der teilnehmenden Hobbyteams. Und Teckentrup versprach: „Ich werde meinem Nachfolger ins Gebetbuch schreiben, dass hier vor Ort auch die 29. Auflage ausgerichtet werden soll.“
Beifall von den Hobbysportlern, Beifall von Klaus-Peter Ottlik. Der WSU-Präsident hatte zuvor die hervorragende Arbeit der Warendorfer Volleyballabteilung unter der Federführung von Martina Schlamann gelobt - und dem Sportschul-Kommandeur gedankt, weil dieser sich „in ganz besonderer Weise für den Vereinssport eingesetzt und Veranstaltungen wie diese möglich gemacht“ habe.
Martina Schlamann indes sparte sich eine Ansprache und konzentrierte sich lieber darauf, ihren Aufgabenkatalog abzuarbeiten - per Siegerehrung. Killepitsch aus Solingen feierten den Sieg in der Klasse Mixed AB, gefolgt von Blue Bulls und Rote Erde Beckum. Den Mixed-L-Titel errang Mixpack aus Dortmund, Aramsamsams und Westfalia Borken folgten auf den Rängen zwei und drei.
Bereits am Samstag hatten sich über 50 Damen- und Herrenteams in den Hallen A bis D der Sportschule der Bundeswehr miteinander gemessen. Die Hammer SpVg entschied die Damen-Konkurrenz AB vor den Kreishoppers und FSV Münster für sich, in der Klasse L setzten sich die Ladykracher vor den Tonnen-Turnerinnen und Westfalia Separator durch. Bei den Herren AB belegte Waldrich Siegen Rang eins, auf die Plätze zwei und drei kamen Gronau und TuS Bad Rothenfelde. In der L-Konkurrenz wurde der Freitagstreff Erster, Aramsamsams Zweiter und Planlos Dritter.
Links: Konzentrierter Blick: Selbst der Nachwuchs packte in der Halle mit an - und zeichnete verantwortlich für das Anzeigen der Spielstände. - Rechts: Nachdenklicher Blick: Sportschulkommandeur Michael Teckentrup (rechts) im Gespräch mit Klaus-Peter Ottlik. (Fotos: Katharina Fiegl)
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„Die Leute hier sind besonders charmant“
(von Katharina Fiegl)
Warendorf / Freckenhorst - Wie lange sie noch antreten wollten? Thomas Führing hat die Antwort sofort parat: „Bis der Arzt sagt: Du darfst nicht mehr!“ Die Red Hot Chilies fühlen sich beim Oberst-Rathgeber-Gedächtnisturnier einfach viel zu wohl, als dass ans Aufhören zu denken wäre.
Das zehnköpfige Mixed-Team aus Mitgliedern des TuS Freckenhorst ist seit fünf Jahren stets am Start - die männlichen Chilies mischen gar seit 15 Jahren mit. Immer samstags, als Mexican Blackbirds. Gerade deswegen verschwenden die Herren schon einmal gar keinen Gedanken an eine Auflage ohne TuS-Beteiligung. „Wir haben nämlich noch nie gewonnen“, verrät Christian Reinker. Das männliche Ego lässt grüßen . . .
„Die Leute hier sind besonders charmant“, erklärt Kerstin Diekmann ihre Sympathie für die Veranstaltung. „Außerdem ist das Turnier von der WSU, insbesondere von Martina Schlamann, super organisiert“, ergänzt Jascha Trantow. Darf denn ein TuSler der so ungeliebten Konkurrenz ein solches Lob zollen? „Klar“, erklären die Chilies. Schließlich kämen ja nur die Wenigsten aus ihren Reihen aus Freckenhorst: Münster, Bielefeld, Osnabrück, Alverskirchen, Warendorf und Rheda-Wiedenbrück - so die Liste der übrigen Wohnorte. „Aber wir spielen in Freckenhorst, weil die Leute dort auch besonders charmant sind“, beugt Diekmann lachend weiteren Fragen vor. Außerdem, gibt Führing zu bedenken, trainierten die Freckenhorster Herren sogar zusammen mit den Warendorfern für ihre Auftritte in der Hobbyliga. Zurück zum Turnier - und es regnet noch mehr Lob: „Für uns alle ist der Rathgeber-Pokal der Höhepunkt des Jahres“, so Stefan Günnewig abschließend.
Red Hot Chilies, Mexican Blackbirds - kulinarisch kann das nur in eine Vorliebe münden: Tequila. Dessen Genuss frönen die Hobby-Volleyballer nämlich gern bei der samstäglichen Turnier-Party. Was Christian Reinker wohl meint, wenn er für die eher durchschnittlichen Ergebnisse der Blackbirds und Chilies „die Doppelbelastung“ anführt? . . .
Das Team der „Red Hot Chilies“: Kerstin Diekmann, Thomas Büscher, Christian Reinker, Stefan Günnewig (o. v. l.), Thomas Führing, Sabine Laumann, Jascha Trantow und Ellinor Kirchner (u. v. l.). (Foto: Katharina Fiegl)
Die Glocke berichtet



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